Der Arbeitskreis des Zentrums für angewandte Lernforschung gemeinnützige GmbH

Martina Schneider, Ulf Grebe, Lerntherapeutisches Zentrum Rechenschwäche / Dyskalkulie, Köln

Von hundert Grundschülern in Deutschland schlagen sich vier bis sechs mit einem grundlegenden Unverständnis der Mathematik herum. Im Unterricht verlieren sie den Anschluss und verzweifeln darüber am Fach, an der Schule und an sich selbst. Manche von ihnen haben Glück. Sie finden jemanden, der mit ihnen den Weg aus jenem Dickicht der Zahlen geht, wo die Zeichen keinen Sinn ergeben und alle Anstrengung nichts fruchtet. Mit sachkundiger Begleitung muss Rechenschwäche kein Albtraum mehr sein und auch kein Hindernis für Motivation und Lernerfolg in der Schule. In vielen Städten gibt es gute Dyskalkulietherapeutinnen oder -therapeuten, die, zumeist in Therapiezentren organisiert, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Betroffenen wie Lehrern mit Tat und Rat zur Seite stehen.

Die andere Seite der Medaille: Bis heute findet das Thema Dyskalkulie an deutschen Universitäten und in der Lehrerausbildung kaum Beachtung. Nur ganz vereinzelt gibt es Hochschullehrer, die auf diesem Gebiet forschen. Eine allgemein anerkannte Ausbildung zum Dyskalkulietherapeuten existiert nicht. Und noch immer sind viele Pädagogen überzeugt, das „Problem Rechenschwäche“ sei im Grunde genommen ein Hirngespinst.

Wie passt das zusammen? Woher kommt denn das Wissen besagter Therapeuten, wie erklären sich ihre Erfolge? Und warum wissen immer mehr Lehrer trotz lückenhafter Ausbildung, was Rechenschwäche ist und woran man sie erkennt?

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