Medien-Aktivitäten - TV und Radio
Wir möchten Ihnen die Medienaktivitäten des Arbeitskreises Lernforschung vom Zentrum für angewandte Lernforschung gemeinnützige GmbH anhand verschiedener Beispiel vorstellen.
PISAplus 06.02.2010 · 14:05 Uhr, Deutschland Funk

Schwerpunktthema: Wenn vor lauter Zahlen der Kopf zerbricht
Hilfen gegen die angeborene Rechenschwäche
Doris Arp: "Tim lernt rechnen - Reportage aus einer Therapiestunde"
Moderation: Lothar Guckeisen
Dyskalkulie, so lautet der Fachbegriff für eine auffällige, intelligenzunabhängige Rechenschwäche. Die betroffenen Kinder fallen in der Schule zunächst gar nicht besonders auf, weil sie abgesehen vom Rechenunterricht ja ordentliche Leistungen zeigen.
Doch mit zunehmender Komplexität der mathematischen Aufgaben wird das Problem immer deutlicher. Die Kinder sind den Anforderungen nicht mehr gewachsen und schreiben fortgesetzt schlechte Noten. Alles Üben scheint vergeblich und oft genug führt der Mathefrust auch zu einem Absacken der Leistungen in den anderen Fächern und gefährdet insgesamt den Schulerfolg. Laut Experten ist Dyskalkulie weit verbreitet, aber bei vielen Eltern und vor allem vielen Lehrern weitgehend unbekannt. Das ist dramatisch, denn Kindern mit Rechenschwäche kann geholfen werden, wenn sie frühzeitig therapeutisch gefördert werden.
Studiogäste:
Martina Schneider, Lerntherapeutisches Zentrum Rechenschwäche/Dyskalkulie Köln (LZR)
Hans Joachim Lukow, Zentrum für angewandte Lernforschung, Osnabrück
16.09.2009, osradio

Buchbesprechung - "Bloß kein minus... lieber plus!"
Autoren: Katja Rochman (Osnabrücker Zentrum für mathematisches Lernen) und Michael Wehrmann (Mathematisch-Lerntherapeutisches Zentrum Braunschweig)
Buchbesprechung im Interview: Katja Rochman
17.02.2008 22.45 Uhr, Sat1. Planetopia
Wenn Zahlen ein Rätsel sind
Wer nicht rechnen kann, hat es schwer in unserer Gesellschaft. Der Umgang mit Zahlen und Geld ist eine Fähigkeit, die wir tagtäglich brauchen. Doch für etwa sechs Prozent aller Deutschen sind Zahlen ein Rätsel. Sie können selbst einfache Rechenoperationen nur mit Hilfe der Finger durchführen, haben oft Probleme beim Bezahlen oder mit Entfernungen.
Diese Rechenschwäche, genannt Dyskalkulie, ist noch kaum erforscht. Wissenschaftler sind sich aber einig: mit gezielter Früherkennung ließe sich das Schlimmste verhindern.
13.02.2007 14:45 Uhr, Inforadio RBB

Sendung: Vis à vis
Dyskalkulie - das unterschätzte Problem
Rechenschwäche im Interview: Max Richter, Berlin
26.09.06 ZDF - 37 Grad, Volle Kanne

Weit verbreitet: Lese- und Rechenschwäche
Wenn Kinder in Mathematik oder Deutsch schlechte Noten bekommen, kann dies viele Ursachen haben. Lese- und Rechenschwächen (Legasthenie und Dyskalkulie) sind weit verbreitet, werden aber oft nicht erkannt.
26.09.06, Sandy Galle und Max Richter bei Kerner

Sandy Galle hat bis vor einem Jahr noch mit den Fingern gerechnet und wegen ihrer Rechenschwäche drei Ausbildungen abbrechen müssen. Hilfe fand die 26-Jährige beim Rechenschwäche-Therapeuten Max Richter.
12.05.2004, WDR Fernsehen
Dyskalkulie: „Rechenschwache Kinder brauchen Hilfe" zur rechtlichen Lage in Nordrhein-Westfalen”
Dezember 2003, WDR 5
Ausführlicher 18-minütiger Beitrag im MP3-Format (3 MB) zum Thema Rechenschwäche/Dyskalkulie:
Inhalte:
- Symptome
- Früherkennung
- Diagnostik
- Hilfen
- Qualitätskriterien für eine qualifizierte Lerntherapie
Mit Unterstützung von Prof. Dr. Wilhelm Schipper, Universität Bielefeld, Institut für Didaktik der Mathematik und Lerntherapeutin Martina Schneider, Lerntherapeutisches Zentrum Köln, Mitglied des Arbeitskreises des Zentrums für angewandte Lernforschung

