Praktische Handreichungen für die Unterrichtspraxis

Literaturhinweise des Arbeitskreises Lernforschung, Kategorie: Praktische Handreichungen für die Unterrichtspraxis

ALP Dillingen, ISB München (Hrsg.) (2007). Rechenstörungen.

Hilfen für Kinder mit besonderen Schwierigkeiten beim Erlernen der Mathematik.

Sechste durchgesehene und erweiterte Auflage. Donauwörth: Auer. Dieses Buch bietet aktuelle Grundinformationen, Erklärungshilfen, Ratschläge und praktische Fördermaterialien für die Arbeit mit Rechenschwachen. Die Beiträge zielen auf ein ganzheitliches Förderkonzept, das nicht jahrgangsstufenorientiert sondern auf spezifische Förderschwerpunkte ausgerichtet ist. Im Vordergrund stehen dabei Hilfen für die Beratung von Unterrichtenden und Eltern sowie vielfältige Praxisanregungen für den Unterricht.

Behring, K.; Kretschmann, R.; Dobrindt, Y.:

Prozessdiagnose mathematischer Kompetenzen in den Schuljahren 1+2

  • Band 1: Theoretische Begründung und Vortest;
  • Band 2: Grundlegende Fertigkeiten des 1. Schuljahres;
  • Band 3: Grundlegende Fertigkeiten des 2. Schuljahres, Schwerpunkt Arithmetik), Horneburg (Persen) 1999

Ein Grundlagenwerk zum Thema Verlaufsdiagnose. Viele ausführliche Materialien ermöglichen die genaue Profilierung von mathematischen Anfangskompetenzen in den ersten beiden Schuljahren. Nichts für Einsteiger in das Thema!

Börner, G.; Börner, K. et. al:

Rechenschwäche verstehen – Informationsschrift zum Phänomen Rechenschwäche / Dyskalkulie, Essen (Institut für Mathematisches Lernen) 2001

Diese sehr informative Schrift hilft, durch viele Beispiele Rechenschwäche besser verstehen zu lernen und bietet dabei erste Anknüpfungspunkte für eine angemessene Hilfe. Das Werk ist beim Institut in Essen erhältlich oder aus dem Internet herunterzuladen (siehe: http://www.rechenschwaechetherapie-essen.de/BIB.data/Bibliothek/reader.pdf).

H. Brühl, C. Bussebaum, W. Hoffmann, H.-J. Lukow, M. Schneider, M. Wehrmann:

Rechenschwäche / Dyskalkulie: Symptome – Früherkennung – Förderung, Osnabrück 2003

Materialien und Texte zur Fort- und Weiterbildung des Arbeitskreises des Zentrums für angewandte Lernforschung. In diesem von uns mit herausgegebenen Werk wollen wir insbesondere Lehrern und Einrichtungen, die auf unseren Fortbildungsveranstaltungen den Wunsch nach weiteren Hilfestellungen äußern, Materialien bei der Gestaltung der Unterrichtspraxis zum besseren Verständnis rechenschwacher Kinder anbieten. Bezug nur über die Institute und Zentren des Arbeitskreises.

Gaidoschik, M.:

Österreichisches Rechenschwäche-Magazin ( Halbjahres-Schrift des Vereins für Lern- und Dyskalkulietherapie Wien )

Eine Zeitschrift, die dem Thema „Förderung bei Rechenschwäche“ in der öffentlichen Diskussion mehr Gewicht verleihen will und auch für Deutschland viele relevante Artikel enthält. Alle Exemplare sind im Internet kostenfrei erhältlich (siehe http://www.rechenschwaeche.at/magazin/magazin.htm

Gaidoschik, M.:

Rechenschwäche – Dyskalkulie. Eine unterrichtspraktische Einführung für LehrerInnen und Eltern, Wien (öbv & hpt) 2002.

Ein Buch, das vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur herausgegeben wurde und auch hierzulande sehr hilfreich ist. Für den praktischen Gebrauch von LehrerInnen und Eltern klar und verständlich geschrieben, bietet das Buch eine Fülle von Anregungen, wie drohende Rechenstörungen vermieden werden können – und wie geholfen werden kann, wenn ein Kind sich in dem „System Rechenschwäche“ bereits verfangen hat.

Ginsburg, H. P.:

Entering the Child’s Mind. The Clinical Interview in Psychological Research and Practice, Cambridge (University Press) 1997 Ginsburg, H. P.; Jacobs S. F.; Lopez, L. S.: Teacher’s Guide to Flexible Interviewing in the Classroom – Learning What Children Know About Math, Boston (Allyn & Bacon) 1998

Diese beiden leider nicht in deutscher Übersetzung erhältlichen Bücher bietet praktische Handreichungen für die Durchführung der Rechenschwäche-Diagnose nach der Methode des Lauten Denkens. Ginsburg begründet diese Methode sehr ausführlich – auch in Absetzung zu den Kriterien der klassischen Intelligenz-Diagnostik.

Hoffmann, W.; Schlee, U.; Schwerin, A. v.:

Mein Kind ist rechenschwach – Ein Ratgeber für den Umgang mit rechenschwachen Kindern, Dortmund (Mathematisch Lerntherapeutisches Zentrum) 1999

Ein informatives Buch für Eltern und Lehrer gleichermaßen, die viele Beispiele und Tipps enthält. Der 120-seitige Ratgeber ist für einen Unkostenbeitrag bei allen sechs im Anhang genannten Einrichtungen des Arbeitskreises zu beziehen (Das Inhaltsverzeichnis können Sie einsehen unter http://www.zahlbegriff.de/PDF/Ratgeber.pdf)

Kutzer, R.; Bagus, G.; Freise, B. et al.:

Mathematik entdecken und verstehen Schülerband 1-6: Frankfurt/M. (Diesterweg) 1995-2001; Kommentarband 1: Frankfurt/M. (Diesterweg) 1998; Kommentarbände 2-4: Hünfeld (Kutzer) 1999-2003

Gute Materialien zur Förderung lernschwacher Kinder, in denen auch die Thematik Pränumerik angemessen berücksichtigt wird. Für den Einsatz ist unbedingt das intensive Studium der zugehörigen Kommentarbände erforderlich! Die Kommentarbände 2 bis 4 sind nicht mehr bei Diesterweg erschienen, sondern sind nur beim Privatverlag Kutzer erhältlich (siehe http://www.kutzer-verlag.de/hauptseiten/startseite.html.

Schinköthe, H.:

Mengen und Längen, Volxheim (Resi) 2000

Gekürzte Print-on-demand-Neuausgabe eines alten DDR(!)-Lehrbuches für Kindergärtnerinnen (!), das verständlich an das Thema mathematische Frühförderung heranführt. Empfehlenswert insbesondere bei Kindern mit pränumerischen Defiziten. Das Buch ist direkt beim Verlag erhältlich: http://www.resi-verlag.de/mengen.htm