Die Fortbildungsreferenten

Die Referenten der Institute und Zentren des Arbeitskreises des Zentrums für angewandte Lernforschung haben mehr als 1000 Fortbildungen für Lehrer, Erzieher, Mediziner (insbesondere Kinder- und Jugendärzte), Eltern und andere Interessierte durchgeführt. Hinweise über unsere Fortbildungen finden Sie am Ende der Seite.

Wir bieten zu folgenden Themen Module an:

Weitere Inhalte, wie die „schriftliche Subtraktion” und die „Einführung der Multiplikation”, werden nach Absprache angeboten. Im Folgenden stellen wir Ihnen unsere Referenten vor. Sollten Sie einen Referenten des Arbeitskreises einladen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt zu einer Facheinrichtung in Ihrer Region auf: Bonn, Braunschweig, Dortmund, Düsseldorf, Köln, Kassel und Osnabrück

Bonn (Siegen)

Hans Brühl, Integrativer Dyskalkulietherapeut (FH Bochum, TÜV Akademie), Zentrumsleitung

Braunschweig

Dr. Michael Wehrmann, Referent des Zentrums Braunschweig Dr. Michael Wehrmann promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Didaktik der Mathematik über das Thema „Qualitative Diagnostik von Rechenschwierigkeiten im Grundlagenbereich Arithmetik”. Im Rahmen der Dissertation entwickelte er das qualitative Diagnostikverfahren QuadrigA, das in allen beteiligten Zentren Anwendung findet.

Dortmund / Bochum

Wolfgang Hoffmann, Integrativer Dyskalkulietherapeut (FH Bochum, TÜV Akademie), Leiter der Fortbildung

Düsseldorf

Christian Bussebaum, Referent des Zentrums Düsseldorf Christian Bussebaum, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Weiterbildung zum Integrativen Dyskalkulietherapeuten (FH Bochum, TÜV Akademie)

Kassel

Rainer Richters, Referent des Zentrums Kassel Rainer Richters, Diplom-Pädagoge, Schwerpunkt: Entwicklung mathematischer Förderkonzepte im Bereich der beruflichen Fort- und Erstausbildung, Integrativer Dyskalkulietherapeut

Köln (Eschweiler)

Martina Schneider, Referentin des Zentrums Köln Martina Schneider, Diplomsozialpädagogin, Integrative Dyskalkulietherapeutin (FH Bochum, TÜV-Akademie), pädagogische und therapeutische Leitung des LZR

Ulf Grebe, Referent des Zentrums Köln Ulf Grebe, Diplompädagoge, M.A., Dyskalkulietherapeut, besondere Schwerpunkte: Früherkennung und Frühförderung, Diagnostik am Übergang zur Sekundarstufe

Osnabrück (Herford, Vechta / Diepholz, Münster, Rheine)

Hans-Joachim Lukow, Referent des Zentrums Osnabrück Hans-Joachim Lukow, Mathematiklehrer, Integrativer Dyskalkulietherapeut (FH Bochum, TÜV Akademie)

Regina Kobold, Referentin des Zentrums Osnabrück Regina Kobold, Grundschullehrerin für Mathematik und Sport, besondere Fortbildungsschwerpunkte: Anwendung der Grundrechenarten

Karin Anders, Referentin des Zentrums Osnabrück Karin Anders, Fachleiterin für Mathematik, Integrative Dyskalkulietherapeutin (FH Bochum, TÜV Akademie)

Hinweise zu allen Fortbildungen

In unseren Fortbildungen werden förderdiagnostische Methoden praxisnah vermittelt. Primäres Ziel ist eine Sensibilisierung für die Problematik Dyskalkulie zu vermitteln, um „Risikokinder” schon in den ersten Monaten des Anfangsunterrichts erkennen und eine angemessene Förderung einleiten zu können.

Häufig kann eine drohende Rechenschwäche mit den Mitteln schulischer Förderung im ersten Schuljahr noch abgefangen werden – dafür ist die Früherkennung von Lernschwierigkeiten im Bereich Arithmetik von zentraler Bedeutung. Effektive Förderung setzt voraus, sich mit den kindlichen Vorstellungen und Konzepten zur Mathematik auseinander zu setzen. Es gilt aufzudecken, was sich Schüler unter Zahlen und Rechenoperationen vorstellen. Gerade lernstarke rechenschwache Kinder bringen oft korrekte Ergebnisse zustande, ohne dabei die mathematischen Zusammenhänge durchschaut zu haben. Leistungsauffällig werden sie häufig erst in den höheren Klassen. Durch eine qualitative Diagnostik werden die individuellen Defizite der Kinder frühzeitig aufgedeckt, so dass gezielte Fördermaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden können.

Förderdiagnostik ist nicht nur im Umgang mit rechenschwachen Kindern relevant. Mit der neu eingeführten Pflicht der Schulen zur Dokumentation der individuellen Lernentwicklung erlangt die Lernstandserhebung neue Bedeutung. In unseren Fortbildungen sollen qualitative Methoden der Lernstandsanalyse vorgestellt und diskutiert werden. Diese können als Grundlage des binnendifferenzierten Mathematikunterrichts herangezogen werden, in welchem die Schüler an ihrem individuellen Lernstand „abgeholt” werden.

Auf Grundlage der Diagnostik und der Lernstandserhebung erfolgt die Förderung. Bei der Antwort auf die Frage, wie die Mitglieder des Arbeitskreises präventiv arbeiten bzw. im Rahmen kleiner Gruppen fördern können, konzentrieren wir uns mit unseren Hilfestellungen auf den Schuleingangsbereich und die Förderung in der Klasse 1 und der Klasse 2, also auf den Bereich, in dem Rechenschwäche entsteht und auch beseitigt werden muss. Dies ist für alle Altersgruppen gleich. Festgestellte Defizite sind nur selten im Klassenverband aufzuarbeiten.